Ex-Kreator und Sodom-Gitarrist Frank Blackfire neu an Bord
Am Mittwoch teilte die Band The Troops Of Doom auf ihrer Instagram-Seite mit, daß man in Freundschaft mit Gitarrist Marcelo Vasco auseinandergehe. Eine Entscheidung, die im »gegenseitigen Einvernehmen und in einer Atmosphäre des Respekts und der gegenseitigen Bewunderung« getroffen worden sei. Vasco habe gemeinsam mit seinen Bandkollegen Jairo Guedz, Alex Kafer und Alexandre Oliveira die ersten fünf Jahre der Geschichte von Troops of Doom maßgeblich geprägt und »sein Beitrag war grundlegend für die Festigung der musikalischen Identität der Band und ihren internationalen Erfolg«. Sein Nachfolger, welcher im Instagram-Beitrag bereits vorgestellt wurde, ist kein geringerer, als Frank »Blackfire« Gosdzik, der »Riffmaster« des deutschen Thrash Metal. Mit ihm wolle man ein »neues Kapitel« aufschlagen und auch die Verbindung zur deutschen Szene weiter stärken, wie es heißt. Dies mit Blick auf eine ausgedehnte Europatour im laufenden Jahr. Am vergangenen 11. November waren die »Troops« in der MK Bar in Belval zu Gast und wurden dabei von den lokalen Thrash-Größen Sublind unterstützt. Ein legendärer Abend, der auch hier im Blog festgehalten wurde.
»Blackfire« war von 1987-1989 bei Sodom aktiv und brachte sein technisch versiertes Gitarrenspiel in den bis dahin recht rohen Sound der Gelsenkirchener ein, bevor er im Anschluß mit den Essener Thrashern Kreator um Mille Petrozza bis 1996 die Bühnen zum Brennen brachte. Seit 2018 war er bis zum heutigen Tage wieder bei Sodom aktiv. Im Anschluß an seine Kreator-Zeit zog es ihn nach Brasilien, die Heimat der Troops Of Doom, wo er unter anderem sein Projekt »Frank Blackfire« gründete.
Während Sodom-Chef Tom Angelripper Ende des vergangenen Jahres ankündigte, kürzer treten zu wollen, scheint Frank durchaus Bock auf mehr zu haben und äußerte zuletzt, wieder mehr live spielen zu wollen. Für das Jahr 2026 haben The Troops of Doom erste Festival-Termine in Europa bestätigt. Ausgewählte Club-Shows sollen dazu kommen, um das aktuelle Material sowie Klassiker der frühen Sepultura-Ära live zu präsentieren.
Insgesamt eine tolle Neuigkeit und interessante Veränderung bei den »Troops«. Man darf gespannt sein, was aus dieser Verbindung musikalisch hervorgeht.

(Text chrkuehne, Foto: The Troops Of Doom)